MOOC – die 11-Punkte-Liste

Am 20.05.2015 um 15:36 schrieb eine Kollegin: Du hast ja bereits viel MOOC Erfahrung. Was zeichnet für Dich einen guten MOOC aus? Kannst Du mir eine Auflistung (die zehn wichtigsten Punkte) senden? Das wäre super.

Schön von dir zu hören. Meine persönliche 11-Punkte-Liste:

  1. Sag, was Sache ist (kurze anregende Texte und Videos)
  2. Finden – nicht suchen (einfache und klare Navigation)
  3. Organisiere es (klaren Zeitplan mit Deadlines aufstellen)
  4. Bereite mir Freude (positive / motivierende Stimmung)
  5. Fessle mich (Geschichten erzählen, roten Faden geben)
  6. Machen (anwenden können, Erfahrungen sammeln)
  7. Ich mag Action (z.B. spannende fordernde Aufgaben)
  8. Gib mir Feedback (Peer-Reviews und Lerntests anbieten)
  9. Es stimmt (Aufwand und Ertrag in gutem Verhältnis)
  10. Mehr! (Flow mit steigenden Anforderungen erzeugen)
  11. Du bist gut (Zertifikat bei erfolgreichem Abschluss)

Ich hoffe, das hilft dir weiter und wünsche viel Erfolg B)

Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Dieser Test analysiert eine URL und gibt an, ob die Seite für Mobilgeräte optimiert ist. Weitere Informationen zu Kriterien für Seiten, die als für Mobilgeräte optimiert gelten, und den potenziellen Auswirkungen auf die Google-Suchergebnisse finden Sie in unserem Blogpost. (Quelle: Google Developers)

Nachhaltigkeitswoche 2015 #nhw15

Am Montag (Innovation) startet die Nachhaltigkeitswoche mit dem Kick-off Brunch an der Uni Zürich. Danach gibt es den Film “The New Industrial Revolution: Waste = Food” an der ETH, dort werden die Konzepte “Cradle to Cradle” (Recycling 2.0) und “Waste = Food” (kompostierbarer Abfall) vorgestellt.

Am Dienstag (Faulheit) lerne ich im Toni-Areal “Techniken der Faulheit” bei Renate Maile, wo das bewusste entspannen mit der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson auf dem Programm steht. Anschliessend statte ich der Permakultur der SeedCity (ETH Hönggerberg) einen Besuch ab.

Am Mittwoch (Müll) diskutiere ich im Toni-Areal: Besitzen oder nutzen? Pecha Kucha zu Fair Trade und Share Economy, individuelles Ideen sammeln / Nachbarin zeigen, Inputs von Sharely / Faircustomer und eine Gruppenarbeit (Produkt / Service entwickeln) sorgen für Abwechslung!

Am Donnerstag (Einfachheit) verfolge ich gebannt den interaktiven Vortrag “Life Hacks” im Lichthof der Uni Zürich. Die zwei quirlige Studenten putzen weisse Schuhe mit Zahnpasta, zünden eine Kerze im Teelichthalter mit ungekochter Spaghetti an, falten T-Shirts und binden Schnürsenkel in Windeseile.

Am Freitag (Spass) lerne ich im Toni-Areal, was erfolgreiche Umweltschützer motiviert. Wie kommen wir von der Krise zur Wunschwelt? Dafür braucht es den Wandel, dieser kann extrinsisch oder intrinsisch inspiriert sein. Positivismus hilft statt loderndem Zorn ein Freudenfeuer zu entfachen!

This is a story about four people named Everybody, Somebody, Anybody and Nobody. There was an important job to be done and Everybody was sure that Somebody would do it. Anybody could have done it, but Nobody did it. Somebody got angry about that, because it was Everybody’s job. Everybody thought Anybody could do it, but Nobody realized that Everybody wouldn’t do it. It ended up that Everybody blamed Somebody when Nobody did what Anybody could have.

ALSTOM Volleynight 2014

Unser Team: Schneeflocken im Sommer (Fun)

  1. Melanie J-xyz-eanine E-xyz-rni (Alumni)
  2. Alain L-xyz-euba (Alumni)
  3. Thadea B-xyz-erglas (Alumni)
  4. Werner Z-xyz-ellweger (Alumni)
  5. Annalene C-xyz-asty (Studentin)
  6. Martin V-xyz-ögeli (Alumni)

Unser Training (ist freiwillig):

Die offiziellen ASVZ-Infos sowie die Turnier-Infos (ZIP):

Hinweise an die Mitspielenden: Unser Tenü – für das Siegerfoto 😉 – setzt sich aus blauen, grauen oder schwarzen (oder wenigstens dunklen) Hosen und roten (oder fast roten) T-Shirts zusammen.

Dienstag, 29. April 2014

Flughafen Doha
Flughafen Doha

Verlasse Sri Lanka, wie ich kam – bei Nacht und Nebel mit dem Taxi. Der Fahrer sagt kein Wort, dafür überholt er oft und hupt noch öfter. Eine Kuh steht behäbig mitten auf der Strasse. 04:35 Uhr, verspäteter Flug nach Doha, weiter im Shuttlebus, verspäteter Flug nach Zürich. Lese unterwegs “The Village in the Jungle” von Leonard Woolf über die Zeit, als Sri Lanka britische Kolonie war. Sabine überrascht mich in Zürich! Wechsle 2000 SLR in 7 CHF um und leiste mir damit einen Brezel mit Käse. In Sri Lanka bekommst du dafür zwanzig Mittagessen inklusive Tee und Dessert… Pech, das Gepäck blieb in Doha. Glück, obwohl ich vergesse das Billett abzustempeln, zuckt der Kondukteur im Zug nach Winterthur nicht mit der Wimper und noch bevor ich mich herausreden kann, hat er es schon abgeknipst.

Montag, 28. April 2014

Sitzungszimmer
Sitzungszimmer

Wie die Zeit doch vergeht. Schon ist mein letzter Tag in Sri Lanka angebrochen. Wir essen früh und fahren im gleichen Tuk-tuk, wie schon am ersten Tag, zum CDCE. Dort steht eine ganze Heerschar von Angestellten bereit, um das Sitzungszimmer für unseren Workshop zum Thema “Challenges of Hybrid Teaching and Good Practices” vorzubereiten. Jemand installiert den Beamer inklusive unterbrechungsfreier Stromversorgung und druckt unsere Unterlagen aus, andere montieren das Whiteboard, eine weitere putzt es, jener schneidet gemäss den Anweisungen von Visvanath Karton für die Namensschilder zurecht, zwei tragen einen zusätzlichen Tisch als Ablagefläche herein und die Organisatorin fragt andauernd, was wir sonst noch brauchen. Komme mir wie in einem hektischen Bienenstock vor.

Sonntag, 27. April 2014

Araliyas Garten
Araliyas Garten

Mano besucht am Wochenende ihre Familie, wir versorgen uns selbst. Zum Frühstück gibt es Butterbrot mit Banane, am Mittag vorgekochten Reis mit Beilagen. Danach trinken wir jeweils viel heissen Tee. So komme ich beim tropischen Klima ganz schön ins Schwitzen. Trotz Wochenende arbeiten wir angestrengt. Wir geben am Montag unerwarteterweise einen Workshop und bereiten uns vor. Wenn das nur gut geht – wissen weder wie viele Teilnehmer/innen uns erwarten, noch welche Hilfsmittel bereitstehen… Beim Nachdenken geniesse ich die Aussicht auf Araliyas Garten, so heisst Visvanaths Haus. Araliya nennen sie in Sri Lanka den Tempelbaum, bei uns kennt man die wohlriechende formvollendete Pflanze als Frangipani (Plumeria). Nun ratet doch einmal, wessen Lieblingsblüte das ist.

Samstag, 26. April 2014

Eingeölter Bambus
Eingeölter Bambus

Früh geht es zum Dorffest, um acht Uhr sind wir dort. Allein unter Einheimischen fühle ich mich als Exot. Mit Nationalhymne ab Mobiltelefon und Segensspruch vom Mönch wird eröffnet. Spontane Einladung auf Süssspeisen mit anschliessendem Tee. Ich weiss nicht, wie mir geschieht. Zurück beim Fest sehen wir Kinder, die mit verbundenen Augen das Auge des gemalten Elefanten treffen, schnell Ballone durch aufblasen zum Platzen bringen, Frauen in Saris rennen und raspeln Kokos um die Wette, im Kreis aufgestellt, gibt es ein Hutspiel, welches an die Reise nach Jericho erinnert und Eimerketten ohne Eimer nur mit Händen füllen leere Falschen mit Wasser. Allein unterbrochen von schallenden Gesangsdarbietungen reden eine Frau und ein Mann über dröhnende Lautsprecher ohne Punkt und Komma.

Freitag, 25. April 2014

ABC-Liste
ABC-Liste

Elektrizität und Netzwerk funktionieren aber die Reservation nicht. Wir müssen im ersten Teil des Workshops auf einen Hörsaal mit Stühlen für 300 Studierende ausweichen. Da verschwinden meine sieben Teilnehmenden in den Reihen. Zur Aktivierung des Vorwissens beginnen wir mit einer ABC-Liste. Hierbei merke ich, dass der vorbereitete Input über das realistische Ziel hinaus schiesst und kürze ab. Nach einer Pause fahren wir im Seminarraum mit dem praktischen Teil weiter. Sofort geht die Aufmerksamkeit hoch. Sie freuen sich über jeden noch so kleinen Erfolg. Zwischendurch gibt es eine Bewegungspause inklusive Augen-Yoga. Am Schluss lasse ich die “Teacher Evaluation” ausfüllen und freue mich, dass unter “Considering all aspects, the lectures were good.” alle die Höchstnote ankreuzen!